10.09.2003 | Rubrik: Anfragen
Kreisverwaltung: Einsatz von Linux
An den
Vorsitzenden des Kreistages Offenbach
Kreistagsbüro
Sehr geehrte Damen und Herren,
in den Kommunalverwaltungen sind bislang Betriebssysteme und Software von Microsoft vorherrschend. Dagegen bietet Linux das schnellstwachsende Betriebssystem und garantiert größere Herstellerunabhängigkeit und mehr Flexibilität bei der Gestaltung der künftigen IT-Landschaft. Hinzu kommt, dass deutlich geringere Kosten anfallen. Dies ist angesichts der Haushaltslage ein Aspekt, der die strategisch-qualitativen Vorteile untermauert.
Hierzu gibt es bereits einen Kooperationsvertrag zwischen dem Bundesinnenministerium und IBM Deutschland über die Förderung von offenen Computerbetriebssystemen und Software in der öffentlichen Verwaltung. In Europa sind die Regierungen von Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien, Belgien und den Niederlanden in diesem Bereich aktiv.
Wir fragen dazu:
- Welche Kosten entstehen dem Kreis jährlich für Microsoft-Lizenzen?
- Wie hoch wären die Kosten für den Einsatz von Linux?
- Wie könnte ein Übergang auf Linux gestaltet werden?
- Welche Probleme wären damit verbunden?
- Hat der Kreis bei der Auswahl von Betriebssystemen und Software auch an so genannte Open Source-Programme (wie Linux) gedacht?
Mit der Bitte um Beantwortung in der nächsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses.
Für Ihre Mühe danken wir.
Mit freundlichen Grüßen
Altug Sezgin




