29.10.2003 | Rubrik: Anfragen
Zukunft der kooperativen Gesamtschulen
An den
Vorsitzenden des Kreistages Offenbach
Kreistagsbüro
Sehr geehrte Damen und Herren,
die Hessische Kultusministerin beabsichtigt, die Vorschriften zur Schulentwicklungsplanung mit der Zielsetzung zu verändern, dem Land mehr Eingriffsmöglichkeiten bei der Schulentwicklungsplanung zu eröffnen. Insbesondere ist in diesem Zusammenhang geplant, Gymnasialzweige an kooperativen Gesamtschulen zu schließen, sofern sie von weniger als 50 Schülerinnen und Schülern pro Jahrgang besucht werden.
Wir fragen dazu:
- Was wurde dem Kreisausschuss als Schulträger bisher über diese Planungen von der Hessischen Landesregierung mitgeteilt?
- Wie beurteilt der Kreisausschuss diese Planungen?
- Welche Schulen im Kreisgebiet wären von einer solchen Planung betroffen?
- Welche Folgen würden sich für die Schullandschaft des Kreisgebietes insgesamt daraus ergeben?
- An welchen Schulen müssten die Schülerinnen und Schüler aufgefangen werden, die jetzt kleinere Gymnasialzweige in kooperativen Gesamtschulen besuchen?
- Welche Folgen würden sich in räumlicher Hinsicht voraussichtlich daraus ergeben, d.h. an welchen Schulen müssten Umbaumaßnahmen erfolgen?
Mit der Bitte um Beantwortung in der nächsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses.
Für Ihre Mühe danken wir.
Mit freundlichen Grüßen
Klaus-Uwe Gerhardt




