30.06.2003 | Rubrik: Anträge
Die Arbeit des Hessischen Mütterbüros in Langen muss gesichert bleiben
Dringlichkeitsantrag zur Kreistagssitzung am 2. Juli 2003
Beschlussempfehlung:
Der Kreistag des Kreises Offenbachs fordert die Hessische Landesregierung auf, die Arbeit des Hessischen Mütterbüros in Langen zu sichern und die entsprechende Landesförderung beizubehalten.
Begründung:
Zum 30. Juni 2003 muss das Hessische Mütterbüro in Langen – bis jetzt vom Land Hessen als Vernetzungs-, Beratungs- und Weiterbildungseinrichtung gefördert – seine Arbeit einstellen, da die Zuschussmittel vom hessischen Finanzministerium gesperrt sind. Die beiden Mitarbeiterinnen haben zum 30. Juni 03 die Kündigung erhalten.
Damit findet eine 13-jährige überaus erfolgreiche Arbeit der Koordination, Vernetzung und Weiterbildung möglicherweise ein unwürdiges Ende, das im Widerspruch zu jeglichen Aussagen der Landesregierung zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf und zur Förderung von Familien stände.
Während der Kreis die letzten Kürzungen des Landes für das Frauenhaus in Rodgau zur Sicherung dieser Arbeit noch ausgleichen konnte – handelte es sich dabei doch um eine erheblich geringere Summe und außerdem um eine Einrichtung, die überwiegend von Frauen aus dem Kreisgebiet genutzt wird – ist der Kreis nicht in der Lage, abermals ausbleibende Landesmittel zu ersetzen. Zudem arbeitet das Hessische Mütterbüro überregional.
Gleichwohl ist es ein wichtiger Baustein in der sozialen Infrastruktur des Kreisgebietes. Deswegen sollte der Kreistag das Mütterbüro unterstützen und die Landesregierung auffordern, die Zuschüsse weiterhin zu gewähren.




