28.04.2004 | Rubrik: Anträge
Haushaltsplan 2004 Verwaltungshaushalt / Einzelplan 0 Stellenplan Gender Mainstreaming
Antrag zur Kreistagssitzung am 18. Mai 2004
Beschlussempfehlung:
- Im Verwaltungshaushalt / Einzelplan 0 wird ein neuer Unterabschnitt „Gender Mainstreaming“ gebildet.
- Die für Gender Mainstreaming vorgesehenen Mittel in Höhe von 2500,-Euro (jetzt etatisiert unter Externes Frauenbüro / Haushaltsstelle 0253.62806) werden unter dem neuen Unterabschnitt etatisiert.
- Darüber hinaus werden 2500,-Euro für Fortbildungen aus dem Einzelplan 0 / Haushaltsstelle 0220.56226 `Allgemeine Fortbildung´ umgeschichtet und unter dem neuen Unterabschnitt etatisiert.
- Für die Projektsteuerung Gender Mainstreaming wird im Stellenplan zunächst eine 0,5 Personalstelle BAT III vorgesehen. Diese Personalstelle soll aus dem Stellenpool besetzt werden.
Begründung:
Lt. Vorlage des Kreisausschusses vom Oktober 2002 soll Gender Mainstreaming als Strategie in der Kreisverwaltung implementiert werden.
Lt. Antwort auf die Anfrage A 162 vom 3. Dezember 2003 wurde in der „Steuerungsgruppe entschieden, nur einige Pilotprojekte zu starten und noch nicht – wie ursprünglich vorgesehen – für alle Fachdienste Gender-Beauftragte zu benennen. Schwerpunkt wird zunächst der Fachbereich III sein. Weiterhin sollen Schulungen zunächst nur für die Steuerungsgruppe, die Projektgruppe und die Führungskräfte aus dem Fachbereich III erfolgen.
Die Steuerungsgruppe hat dem Fachdienst Personal den Auftrag erteilt, ein aktualisiertes Konzept für Schulung und wissenschaftliche Begleitung sowie den Entwurf einer entsprechenden Ausschreibung vorzulegen. Das Konzept wird vorgelegt, sobald die voraussichtliche Höhe der Mittel für Fortbildung für das Jahr 2004 bekannt ist.
Im Jahre 2003 wurde im Rahmen des hausinternen Fortbildungsprogramms eine Schulung für alle interessierten Beschäftigten angeboten. Diese Veranstaltung wird im ersten Halbjahr 2004 wiederholt.
Zunächst soll wie unter Ziffer 1 beschrieben die Schulung der Fachdienstleitungen erfolgen. Vorschläge für Einzelprojekte werden nach der Schulung erfolgen, da zunächst das erforderliche Hintergrundwissen vermittelt werden muss. Grundsätzlich ist zu den Projekten anzumerken, dass zunächst sehr umfangreiche Datenerhebungen und Auswertungen erfolgen müssen, bevor künftige Maßnahmen geplant werden.“
Wir gehen davon aus, dass diese Planungen auch für den nunmehr implementierten Regiekreis gelten, der die Aufgaben der zwischenzeitlich aufgelösten Steuerungsgruppe übernehmen soll, die ehedem den Lenkungsausschuss ablöste.
Um diese Planungen umzusetzen, sind die erforderlichen finanziellen Mittel für Schulungen und wissenschaftliche Begleitung bereitzustellen. Darüber hinaus ist, wenn die Implementierung dauerhaft erfolgen und gesichert werden soll, eine Koordinationsstelle unerlässlich.




