21.04.2009 | Rubrik: Anträge | Thema: Energie
Wärmeversorgung an den Schulen
Antrag zur Kreistagssitzung am 13. Mai 2009
Beschlussempfehlung:
Der Kreisausschuss wird aufgefordert, in Kooperation mit den PPP-Partnern in einem Bericht bis zur Kreistagssitzung am 8. Juli 2009 Erläuterungen zur Wärmebereitstellung für die Schulen im Rahmen der abgeschlossenen Verträge darzulegen. Insbesondere soll der Bericht auf das Thema Wärme-Contracting und speziell auf folgende Fragen eingehen:
- Welchen Gestehungspreis hat die Wärmeerzeugung in den jeweiligen Schulen des Kreises? (Bitte Auflistung in €/kWh pro Schule)
- Welche Wärmegewinnung mit Erneuerbaren Energien oder mittels Kraftwärmekopplung gibt es für die Schulen des Kreises?
- Gibt es Wärmelieferungscontracting-Modelle zwischen PPP-Partnern und Dritten für die Schulen des Kreises?
- Wenn ja, welche und zu welchen Konditionen? (Bitte Auflistung in €/kWh pro Schule)
- Wenn nein, gibt/gab es Überlegungen zu Wärmelieferungscontracting-Modellen?
- Wenn ja: wo und mit wem?
- Sind die PPP-Partner aktiv auf der Suche nach Wärmelieferungscontracting-Partnern?
- Waren die PPP-Partner aktiv auf der Suche nach Wärmelieferungscontracting-Partnern?
- Falls Ansätze nicht weiter verfolgt werden: worin ist dies begründet?
Begründung:
Wärme-Contracting ist eine Erweiterung der Entscheidung, Leistungen des Kreises vollständig von Privaten erbringen zu lassen. Konkret werden hierbei die Wärmelieferung und die damit notwendige Investition Privaten überlassen. Kern des Geschäfts ist somit die Auslagerung der Investitionen für die erstmalige Errichtung oder Modernisierung von zentralen Heizanlagen vom Gebäudeeigentümer an einen Vertragspartner. Der Hauseigentümer / die Hauseigentümerin räumt einem Wärmelieferanten in einem Wärmelieferungsvertrag mit langer Laufzeit (meist 10-15 Jahre) das exklusive Recht ein, seine Liegenschaft mit Heizwärme und ggf. Warmwasser zu versorgen. Durch die langen Laufzeiten der Verträge und der Investitionen in die Heizungsanlagen ist davon auszugehen, dass Verträge und damit auch die Anlagen auch nach Ablauf des PPP-Projekts Bestand haben.
Ziel des Berichts ist die Aufklärung der Nachhaltigkeit der vom Kreis im Zuge des PPP-Projekts eingesetzten Mittel und die Darlegung der Einsatzmöglichkeiten Erneuerbarer Energien.
Verwandte Artikel:
30.05.2011 | Rubrik: Presse | Thema: Energie
Startsignal für Erneuerbare Energie Grüne wollen umfassendes Umstiegskonzept im Kreis Offenbach auf den Weg bringen
24.05.2011 | Rubrik: Anträge | Thema: Umwelt / Natur
Erneuerbare Energie:
Der Kreis Offenbach steigt um
24.11.2010 | Rubrik: Anfragen | Thema: Energie
Solaranlagen auf kreiseigenen Gebäuden
25.08.2010 | Rubrik: Presse | Thema: Energie
Erneuerbare Energien:
Der Kreis ist das Schlusslicht vom Schlusslicht Grüne fordern gezielte Strategien zum Ausbau Erneuerbarer Energien im Kreis Offenbach
24.08.2010 | Rubrik: Anträge | Thema: Energie
Vorfahrt für erneuerbare Energien
10.03.2010 | Rubrik: Anfragen | Thema: Energie
Dachkataster kreiseigener Liegenschaften
10.03.2010 | Rubrik: Anfragen | Thema: Energie, Umwelt / Natur
19.01.2010 | Rubrik: Anträge | Thema: Energie, Umwelt / Natur
17.11.2009 | Rubrik: Anträge | Thema: Energie, Soziales
10.09.2009 | Rubrik: Presse | Thema: Energie, Umwelt / Natur
Grüne: Energiepotentialstudie ist ein kluger Baustein zur Zukunftsvorsorge




