Startseite | RSS | Kontakt | Datenschutz | Impressum

27.08.2019 | Rubrik: Anfragen | Thema: Umwelt / Natur | Stichwort: Abwasser, Dietzenbach, Medikamentenrückstände

Einleitung von Abwasser in den Liliengraben / Dietzenbach

An den
Vorsitzenden des Kreistages Offenbach
Kreistagsbüro

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie in anderen Kommunen auch leitet die Stadt Dietzenbach aus ihrer Kläranlage behandeltes Abwasser in die Bieber ein. Da es keine vierte Klärstufe gibt, gelangen zunehmend Spurenstoffe wie Medikamentenrückständen etc. in die Bieber.

Inzwischen ist bekannt, dass die geklärten Abwässer über Versickerung aus dem Bett der Bieber – insbesondere durch den Liliengraben – das Grundwasser einiger Trinkwasserbrunnen des ZWO belasten.

Beim Bau der Kläranlage im Jahr 1965 wurde die Stadt Dietzenbach als Bauherr darauf hingewiesen, dass zur Einleitung ein wasserrechtliches Verfahren nach § 7 HWG notwendig und zu beantragen sei.

Wir fragen dazu:

  1. Wurde von der Stadt Dietzenbach ein solches wasserrechtliches Verfahren beantragt?
  2. Wurde damals von der Stadt Dietzenbach ein Antrag zur Einleitung geklärter Abwässer in den Liliengraben (Bieber) an die Untere Wasserbehörde (UWB) des Kreises Offenbach gestellt?
  3. War zum damaligen Zeitpunkt die UWB für das Genehmigungsverfahren zuständig?
  4. Wechselte im Laufe der Jahre die Zuständigkeit von der UWB zur Oberen Wasserbehörde?
  5. Wann und mit welchen Auflagen wurde eine entsprechende wasserrechtliche Genehmigung zur Einleitung der geklärten Abwässer in den Liliengraben erteilt?
  6. Mit welchen Mitteln und ab wann stellt die Stadt Dietzenbach sicher, dass künftig keine Schadstoffe aus der Kläranlage mehr in den Grundwasserkörper der Wasserschutzgebiete Patershausen und Hintermark gelangen?

Mit der Bitte um Beantwortung in der nächsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses.

Für Ihre Mühe danken wir.
Mit freundlichen Grüßen

Karin Wagner

<<September 2019>>
MoDiMiDoFrSaSo
      1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
30      

Pressemitteilungen Landtag

GRÜNEN Fraktionsvorsitzender Mathias Wagner zu den Eckpunkten für das Klimaschutzprogramm 2030

Hessen gegen Hetze: Hessen verstärkt Kampf gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Hate Speech

Entscheidungen des Klimakabinetts wichtig für Hessen

Weltkindertag: Jedes Kind hat ein Recht auf Schutz vor Gewalt und Misshandlung

Hessischer Verdienstorden an Ursula Hammann „Wenn Du wirklich etwas ändern willst, musst Du in die Politik!“

GRÜNE zum Verfassungsschutzbericht: In Hessen kein Platz für Rechtsextremismus

10 Jahre Klima-Kommunen mit rund 200 Mitgliedern. Kommunen sind Rückgrat im Kampf gegen die Klimakrise

GRÜNER Setzpunkt im zweiten September-Plenum; Verkehrswende: IAA muss realen Wandel der Mobilität abbilden

Rund 30 Jahre im Dienst für die GRÜNEN und für Hessen Elke Cezanne wird im Landtag verabschiedet

Nassauische Heimstätte wird klimaneutral – Vorbild für andere Wohnungsbaugesellschaften