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20.09.2006 | Rubrik: Anträge

Gesundes Essen für Schülerinnen und Schüler

Antrag zur Kreistagssitzung am 11. Oktober 2006

Beschlussempfehlung:

Der Kreisausschuss wird aufgefordert, bis zur Kreistagssitzung am 6. Dezember 2006 dem Kreistag einen Bericht zur Essensversorgung in den Schulen des Kreises vorzulegen. Insbesondere soll der Bericht auf folgende Fragen eingehen:

  1. Welche Kriterien werden in den Schulen für die Mittagsversorgung der Schülerinnen und Schüler angelegt?
  2. Welche Schulen haben eine Catering-Firma beauftragt?
  3. An welchen Schulen wird das Essen selbst zubereitet?
  4. Welche Erfahrungen haben die Schulen gemacht mit
    1. angeliefertem Essen
    2. selbst zubereitetem Essen
  5. Wieviel kostet durchschnittlich ein Mittagessen für die Schülerinnen und Schüler bei
    1. angeliefertem Essen
    2. selbst zubereitetem Essen
  6. Welche Schulen haben sich zu einem Verbund zusammengeschlossen und bestellen das Mittagessen gemeinsam bzw. stellen das Mittagessen gemeinsam her?
  7. Welche Schulen im Kreis haben sich dem Programm „Schule & Gesundheit“ der hessischen Landesregierung angeschlossen?
  8. Welche Angebote machen diese Schulen innerhalb dieses Programms als „Gesundheitsfördernde Schulen“?
  9. Wie beurteilt der Kreisausschuss die Möglichkeiten, für das Schulessen den Bauernverband einzubeziehen, d.h. das Essen weitgehend aus regionalen Betrieben zu beziehen (Beispiel Kreis Groß-Gerau)?
  10. Welche Möglichkeiten sieht der Kreisausschuss, Qualität und Preisgefüge der Essenversorgung zu verbessern, z.B. durch kreisweite Vereinbarungen mit Erzeugern und Händlern?

Begründung:

Eine ausgewogene und gesundheitsfördernde Ernährung ist eine wichtige Grundlage für die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Dafür tragen Eltern Verantwortung, aber auch die Schulen: die Ausweitung von Ganztagsangeboten bedingt, dass Schülerinnen und Schüler zumindest ein Mittagessen an den Schulen einnehmen.

Tatsache ist jedoch, dass gesundheitliche Probleme, wie z.B. Übergewicht, Allergien, Zahnschäden und Diabetes bei jungen Menschen enorm steigen: bereits jedes 4. Kind gilt in Deutschland als zu dick. Dadurch ist nicht nur die Leistungsfähigkeit im Schulalltag gravierend beeinträchtigt: sowohl die gesundheitlichen Folgen für die Einzelnen z.B. in Form chronischer Erkrankungen als auch die gesellschaftlichen Folgen für die Finanzierung unseres Gesundheitssystems sind fatal.

„An den steigenden Zahlen von adipösen Kindern bei den Schuleingangsuntersuchungen zeigt sich, dass gehandelt werden muss und das Handeln sich nicht nur auf das häusliche Umfeld beziehen kann. Schule kann Familien zwar nicht abnehmen, Kindern das Wissen und die Fertigkeiten für ihre Ernährung beizubringen, sie kann aber ein Stück dazu beitragen, dass Schule einen Ort bietet, an dem Ernährungs- und Verbraucherbildung umgesetzt wird“, so Verbraucherschutzminister Dietzel anlässlich einer Tagung zu dem Thema.

Der Ernährung in den Schulen muss deshalb besondere Aufmerksamkeit gelten.

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