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22.09.2016 | Rubrik: Anträge | Thema: Verkehr | Stichwort: A3, Mobilität, Verkehr

TOP 17 / DS 0127/2016
Konkurrierender Hauptantrag:
A3/Zukunftsfähiges Mobilitätskonzept

Antrag zur Kreistagssitzung am 28. September 2016

Beschlussempfehlung:

Mit dem Ziel eines zukunftsfähigen Mobilitätskonzeptes für die Region unterstützt der Kreistag ausdrücklich die Stellungnahme des Kreises Offenbach zum Bundesverkehrswegeplan 2030:

„Die Funktionalität des Verkehrssystems in der Region FrankfurtRheinMain ist zu einem großen Teil vom Verkehrsfluss auf der A3 abhängig. Die großräumige Erreichbarkeit des Ballungsraumes ist durch die derzeitige Situation eingeschränkt. Insbesondere ist aus unserer Sicht der Abfluss des Verkehrs von der A3 zu verbessern.

Der Kreis Offenbach begrüßt deshalb die Einstufung des Verkehrsprojektes A3 – AK Offenbacher Kreuz in die Kategorie VB-E (vordringlicher Bedarf - Engpassbeseitigung) ausdrücklich. Durch die mangelnde Kapazität des Offenbacher Kreuzes enstehen aktuell viele Staus auf der A3. Es ist zu erwarten, dass die Verkehrssituation durch den Ausbau des AK Offenbach erheblich entlastet wird.

In gleicher Weise belastet ist derzeit die Anschlussstelle Hanau der A3. Eine Erwähnung findet diese Anschlussstelle jedoch lediglich beim Thema 6- bzw. 8-streifiger Ausbau zwischen Seligenstädter Dreieck und AS Hanau („neue Vorhaben - weiterer Bedarf“) und AS Hanau – AK Offenbach („neue Vorhaben - weiterer Bedarf mit Planungsrecht“).

Aus unserer Sicht ist es erforderlich, den Ausbau der AS Hanau mit gleicher Priorität wie den Ausbau des AK Offenbach in den Bundesverkehrswegeplan aufzunehmen. Gleiches gilt für die AS Obertshausen/Heusenstamm. Der Abfluss von der A3 könnte so signifikant verbessert werden.

Aufgrund der Komplexität der Maßnahme ist es von großer Wichtigkeit, dass durch das Land Hessen entsprechende Planungskapazitäten bereitgestellt werden. Derzeit ist unseres Wissens noch kein Planungsauftrag formuliert.

Wünschenswert wäre es in diesem Zusammenhang, auf dem Abschnitt AS Hanau – AK Offenbach auf der A3 punktuell mehr Haltebuchten für Pannenfahrzeuge einzurichten, damit der Standstreifen ungehindert möglichst oft befahren werden kann.

Zugleich ist es notwendig, auf die Verkehrsbelastung im Zuge der A3 auch durch Ausbau von Mobilitätsalternativen für den regionalen Pendlerverkehr einzuwirken. Dringend ist parallel zu den punktuellen Verbesserungen im Zuge der A3 ein gemeinsames Konzept zum weiteren Ausbau des regionalen Schienenverkehrs zu verfolgen. Beispielsweise sind dies die Führung einer S-Bahn-Linie südlich um Frankfurt mit Einbindung OF-Hbf oder die Verlängerung der S-Bahn bis Dieburg. Auch ein integriertes Konzept im Kreis mit Priorisierung des ÖPNV ist parallel zu entwickeln, um das Konzept der Schnellbuslinien im RMV in seiner Attraktivität zum Umsteigen zu stärken. Für die regionalen Verkehre sind zudem die Radschnellverbindungen schnellstmöglich umzusetzen und zu erweitern (beispielsweise zwischen Stadt und Kreis Offenbach).

Ebenso fehlt bislang ein umfassender Diskurs in der Öffentlichkeit über die Engpässe im Verkehrssystem und notwendige Ergänzungen. Ohne einen umfassenden Beteiligungsprozess über alle Bervölkerungsgruppen und Herausarbeiten von konsensfähigen Maßnahmen ist eine Erweiterung der Verkehrsinfrastruktur in diesem dichtbesiedelten Raum – wenn überhaupt – mit langwierigen Rechtsverfahren verbunden.“

Begründung:

Erfolgt mündlich


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