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22.08.2017 | Rubrik: Anträge | Thema: Langen, Umwelt / Natur | Stichwort: Kiesabbau, Langen

Langener Waldsee
hier: Antrag in der Regionalversammlung vom 14.8.2017:
Vergleich Normenkontrollverfahren Langener Waldsee

Antrag zur Kreistagssitzung am 13. September 2017

Beschlussempfehlung:

Die vom Kreis Offenbach gewählten Vertreter*innen in die Regionalversammlung Südhessen werden aufgefordert, gegen die oben genannte Beschlussvorlage zu stimmen.

Die darin vorgeschlagenen Vorhaben und Perspektiven laufen den Interessen des Kreises in ökologischer und verkehrspolitischer Hinsicht diametral entgegen. Der Schutz des Bannwaldes wird nicht gewahrt.

Begründung:

Die von der SPD/CDU Koalition in der Regionalversammlung Südhessen als Antrag eingebrachte Vorstellung zur perspektivischen Entwicklung des Gebietes am und um den Langener Waldsee führt zu einer erheblichen Veränderung in ökologischer und verkehrspolitischer Sicht unmittelbar an der Kreisgrenze zwischen den Kreisen Offenbach und Groß- Gerau. Die Auswirkungen auf das Kreisgebiet werden dabei durch erhöhte Verkehrsströme und andere Planungen erheblich sein und die Veränderungen des Ökosystems durch weitere Auskiesungen bzw. die verstärkte Entwicklung von „Freizeitinfrastruktur“ mit Parkplätzen, Strassenbau etc. und den damit einhergehenden Baum und Freiflächenverlust machen nicht an politischen Kreisgrenzen halt.

Darüber hinaus wird die Trinkwassergewinnung der Stadt Mörfelden-Walldorf durch den weiteren Waldverlust und zusätzliche Auskiesung/Waldrodung bei Erhaltung oder Ausweitung der offenen Wasserflächen gefährdet und/oder in seiner sowieso schon verschlechterten chemisch/biologischen Zusammensetzung durch Schadstoffeintrag der Kläranlage Langen massiv bedroht.

Es ist in keine Veränderung bekannt geworden, die eine ökologisch andere Einschätzung der Situation ergeben würde.

Der Wunsch, in einer der dicht besiedelsten Regionen Europas, inmitten der letzten Reste zusammen hängender Waldgebiete Freizeit- und Auskiesungserweiterungen zu schaffen und dafür über 200 Jahre alte Baumbestände zu opfern und Trinkwasserreservoire zu gefährden kann nicht als nachhaltige und fürsorgliche Politik bezeichnet werden.


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