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15.04.2008 | Rubrik: Diverses | Thema: Gesundheit | Stichwort: Frauen, Gesundheit

Mammografie-Screening im Kreis Offenbach

Offener Brief an Landrat Peter Walter

Sehr geehrter Herr Walter,

im Jahr 2002 hat der Deutsche Bundestag einstimmig beschlossen, in Deutschland ein qualitätsgesichertes Mammografie-Screening-Programm einzuführen. Die Richtlinien dazu traten 2004 in Kraft.
Im April 2007 wurde in der Presse gemeldet, dass auch in Hessen das Mammografie-Screening für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren nunmehr flächendeckend gesichert sei. Organisatorisch zuständig für die Durchführung ist die kassenärztliche Vereinigung.

Während der Ablauf der Frühuntersuchungen in anderen hessischen Regionen offensichtlich reibungslos verläuft, ist im Kreis Offenbach im April 2008 immer noch das Gegenteil der Fall: mir ist keine Frau im entsprechenden Alter bekannt, die bisher eine Einladung erhalten hat. Allenfalls auf hartnäckige Eigeninitiative hin werden Termine in Offenbach, Frankfurt oder Darmstadt angeboten.

Gerade jüngst hat die Bundesgesundheitsministerin auf die besseren Überlebenschancen durch das Früherkennungsprogramm hingewiesen, an dem bisher 1,4 Mio Frauen teilgenommen hätten und für die Teilnahme aller angesprochenen Frauen geworben: um bis zu 30% konnten die Todesfälle nach Angaben der Krankenkassen durch Mammografie gesenkt werden. Jährlich erkranken in Deutschland etwa 57000 Frauen an Brustkrebs und 17500 sterben daran. Ärzte fordern längst eine Ausweitung der vorsorgenden Untersuchung auch für jüngere Frauen.

Sicherlich teilen Sie meine Auffassung, dass es nicht hinnehmbar ist, wenn im Kreis Offenbach viele, wenn nicht gar alle in Frage kommenden Frauen von dem Angebot ausgeschlossen werden.
Ich bitte Sie deshalb nachdrücklich um Unterstützung in dem Ziel, die Teilnahme an der kostenlosen Untersuchung künftig auch im Kreis Offenbach problemlos zu ermöglichen und die kassenärztliche Vereinigung aufzufordern, endlich dafür Sorge zu tragen.

Zu Ihrer Information teile ich Ihnen mit, dass ich mich dazu auch bereits mit einem Schreiben an die kassenärztliche Vereinigung Hessen gewandt habe.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Andrea Wacker-Hempel


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