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15.04.2013 | Rubrik: Presse | Thema: Schule / Bildung, Soziales | Stichwort: Inklusion, Schule

Gemeinsame Beschulung ist kaum machbar unter den derzeitigen Rahmenbedingungen

Dr. Klaus-Uwe Gerhardt
Dr. Klaus-Uwe Gerhardt
Foto: Uta Mosler
Über die Möglichkeiten der inklusiven Beschulung an einer weiterführenden Schule informierten sich Kreispolitiker von Bündnis 90 / Die Grünen am Mittwoch, 10. April 2013 in der Hermann-Hesse-Schule, einer kooperativen Gesamtschule in Obertshausen.
„Die Landesregierung nimmt die Aufgabe der Inklusion nicht ernst: das fängt bei den Kindertagestätten an und hört bei den weiterführenden Schulen auf“, erklärt Dr. Klaus-Uwe Gerhardt, schulpolitischer Sprecher der Fraktion, als Fazit aus den Informationen, „Ganze vier Personalstunden pro Woche für ein Kind mit Förderbedarf bei etwa 30 Unterrichtsstunden sind schlicht zu wenig. Damit ist ein gemeinsamer Unterricht in den allermeisten Fällen einfach nicht machbar.“
„Da der Kreis Offenbach einst zur Modellregion ausgerufen wurde, hatten wir eigentlich die Hoffnung, dass man hier von Seiten des Landes akzeptable Rahmenbedingungen anstreben würde“, ergänzt Benjamin Schwarz, Mitglied im Schulausschuss des Kreistages, „Aber davon kann überhaupt nicht die Rede sein. Das Ziel einer gemeinsamen Beschulung, dem sich die Bundesregierung einst mit Unterschrift unter die Menschenrechtskonvention verpflichtet hat, ist unter der derzeitigen Landesregierung offensichtlich nicht erreichbar.“


Von links nach rechts: Benjamin Schwarz (Kreistag), Sonja Arnold (Kreisausschuss), Schulleiter Michael Weis, Dr. Klaus-Uwe Gerhardt (Kreistag)


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