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05.07.2017 | Rubrik: Presse | Thema: Verkehr | Stichwort: Fähre, Mühlheim, Seligenstadt, Verkehrsnetz

Fährbetriebe in Mühlheim und Seligenstadt

Grüne machten sich vor Ort ein Bild: Fähren erhalten – neue Lösungen denken

Robert Müller
Robert Müller
Foto: Uta Mosler
Vor Ort machten sich die Grünen ein Bild von der Fähre in Mühlheim.
„Wir waren vor Ort, um zu unterstreichen, dass die Fährbetriebe feste Bestandteile des Mobilitätsnetzes im Kreis sind“, betont Robert Müller aus Mühlheim, „Wir werden uns nachdrücklich dafür einsetzen, beide Fährbetriebe mit attraktiven Zeiten und Preisen dauerhaft zu erhalten“.
Genauso wie die Mühlheimer Fähre liegt dabei den Grünen auch die Fähre in Seligenstadt am Herzen. „Die Seligenstädter Verbindung zum anderen Mainufer wird gebraucht – ohne Ausdünnung der Betriebszeiten.“

Den Weg dahin sollte ein Antrag in der Sitzung des Kreistages am 28.6.2017 erreichen.
Eine Mehrheit fand dieser jedoch nicht. Die Koalition aus CDU und SPD griff das Thema in einem Änderungsantrag zwar auf, will aber weder eine Unterstützung für Seligenstadt noch langfristig denken für Mühlheim.
„Mit dem Satz im Antrag „Der Fährbetrieb ist derzeit Bestandteil des regionalen Verkehrsnetzes“ macht die Koalition deutlich, dass es ihr nicht um langfristige Lösungen geht. Wir sind aber davon überzeugt, dass die Verbindung auf die andere Mainseite nicht wegfallen darf. Und da ein Brückenbauwerk absehbar keinesfalls real ist, müssen wir die Fähre in die Lage versetzen, verlässliche Brücke zu sein“, unterstreicht Robert Müller.

Lediglich eine Prüfung über Kosten und Nutzerzahlen in Mühlheim soll nach dem Willen der Koalition erfolgen. Immerhin soll in die Prüfung die Kreisverkehrsgesellschaft einbezogen werden.

„Wir werden am Ball bleiben“, versichert Robert Müller, „Wir hoffen, dass die weitere Diskussion auf der Grundlage der Prüfungsergebnisse Fortschritte bringt.
Aber auch vor den Problemen in Seligenstadt wird der Kreis auf Dauer nicht die Augen verschließen können: die Fähre dort ist schließlich genauso Teil des Mobilitätsnetzes wie die Mühlheimer.“
Bis vor einigen Jahren hatte der Kreis die Stadt Seligenstadt noch mit Mitteln aus dem Kreisausgleichsstock unterstützt. Mit dem zunehmenden finanziellen Nöten des Kreises war jeglicher Zuschuss zur Verringerung des jährlichen Defizits von etwa 330.000 € entfallen.


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