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08.05.2018 | Rubrik: Presse | Thema: Verkehr | Stichwort: Dreieich, Dreieichbahn, Regionaltangente West, Rödermark

Dreieichbahn/RTW:
Weichen müssen jetzt richtig gestellt werden!

Grüne sehen dringenden Handlungsbedarf

Reimund Butz
Reimund Butz
Foto: Uta Mosler
Dringenden Handlungsbedarf sieht die grüne Kreistagsfraktion für eine gute Weichenstellung pro Bahnverkehr für den West- und Mittelkreis. Dazu hat die Fraktion einen Antrag ins Verfahren gebracht, der wichtige Maßnahmen für die Dreieichbahn – auch in Verbindung mit den Planungen zur Regionaltangente West – zum Inhalt hat.

„Die Elektrifizierung der Dreieichbahn verbunden mit einem 2-spurigen Ausbau ist dringend notwendig“, betont dazu Fraktionsvorsitzender Reimund Butz, „Mit dem von der Bundesregierung in Aussicht gestellten Elektrifizierungsfonds hätte dieses Vorhaben auch Rückenwind.“

Einen entsprechenden Beschluss hatte der Kreistag bereits vor einem Jahr am 17.5.2017 – einstimmig bei Stimmenthaltung der Linken – gefasst – bisher aber ohne vernehmbares Echo.
Die eingleisige, solitär im Dieselbetrieb inmitten eines elektrifizierten Streckennetzes verkehrende Dreieichbahn wird und soll eine zunehmende Bedeutung haben für eine attraktive Verkehrsanbindung bis in den Nachbarkreis Darmstadt-Dieburg. Damit könnten über 100000 Fahrgäste angeschlossen werden.

„Elektrifiziert und mit moderaten Streckenergänzungen könnten die Verbindungen weiter ergänzt und damit die Nutzung noch attraktiver werden“, ist Reimund Butz überzeugt, „Untersuchungen für Streckenergänzungen auf der Dreieichbahnstrecke – z.B. die Verlängerung von Dieburg bis Groß-Umstadt – sollten ebenso bald in Angriff genommen werden.“

Unabdingbar gehört dazu aber auch der jüngst durch den RTW-Projektleiter in Frage gestellte Mittelbahnsteig am Bahnhof Buchschlag.
„Eine Umplanung auf zwei Außenbahnsteige, wie sie jetzt ins Spiel gebracht wurde, wäre zwar etwas kostengünstiger, dafür wäre der Umstieg für die Kundschaft aber deutlich weiter und erheblich umständlicher und – ganz wesentlich – sie würde den Bahnverkehr wesentlich störungsanfälliger machen, insbesondere, was Verspätungen angeht“, so Reimund Butz dazu, „Das wäre wahrlich eine Einsparung an der verkehrten Stelle und könnte sich als Schildbürgerstreich entpuppen.“

Die RTW-Planungen müssten zwingend eine Durchbindung der RTW in Richtung Dieburg ohne erneute Baumaßnahmen vorsehen und zwar jetzt: Sonst sei diese von allen gewünschte und für die Attraktivität notwendige Verlängerung der RTW nur fernste Zukunftsmusik.
„Eine mögliche RTW-Anbindung von Langen darf diese bisher konsensuale und im Nahverkehrsplan des Kreises mit dem Gleis auf der Buchschlager Ostseite dokumentierten Perspektive nicht verbauen“, so Reimund Butz, „Die anstehenden Entscheidungen pro oder contra Anbindung Langen können wahrscheinlich nur auf der Grundlage eines weiteren Gutachtens zum Kosten-Nutzen-Faktor auf der Dreieichbahn solide gefällt werden.“

„Ohne Zweifel ist aber eine Optimierung der Anbindung Langens z.B. an den Flughafen wünschenswert. Möglicherweise wäre es aber sinnvoller, diese Anbindung durch ein weiteres Angebot über Langen hinaus in den südhessischen Raum zu realisieren“, gibt Reimund Butz zu bedenken.
„Die Mobilität der wachsenden Bevölkerung ist nur mit einem attraktiven öffentlichen Personennahverkehr zu gewährleisten“, so Reimund Butz abschließend, „Gut, dass diese Erkenntnis sich verbreitet und um die besten Konzepte gerungen wird. Es bieten sich jetzt gute Chancen, die Züge aufs richtige Gleis zu setzen.“


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