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21.03.2019 | Rubrik: Presse | Thema: Europa, Verschiedenes | Stichwort: Europa, Partnerschaft

Zusammenhalt stärken

Grüne wollen neue Konzepte und mehr Unterstützung für Partnerschaften und Begegnungen in Europa

Reimund Butz
Reimund Butz
Foto: Uta Mosler
„Pro Europa“ ist die unmissverständliche Richtung, die ein Antrag der grünen Kreistagsfraktion für die Sitzung des Kreistages am 10. April 2019 vorgibt.

„Jeder Zusammenhalt lebt ganz erheblich von persönlichen Begegnungen – das gilt natürlich auch für Europa und das wollen wir stärken“, unterstreicht Fraktionsvorsitzender Reimund Butz, „Kreise und Kommunen können da einen wichtigen Beitrag leisten.“

Die Grünen wollen mit ihrem Antrag nicht nur neue Partnerschaftsmodelle innerhalb Europas anregen, sondern auch neue Konzepte für die Unterstützung entwickelt sehen.

„In vielen Kommunen haben die europäischen Partnerschaften Staub angesetzt oder werden gar nicht mehr gelebt, weil die einst Aktiven älter geworden sind und Nachwuchs nicht in Sicht ist“, bedauert Reimund Butz.

„Nur wenige Ausnahmen wie z.B. Neu-Isenburg und Rödermark zeigen, dass es auch anders geht. Wir wollen neuen Schwung und mehr Unterstützung für die kommunale Familie in ihrem europäischen Engagement.“

Auch in vielen Schulen laufen europäische Partnerschaften auf Sparflamme – sei es, weil die Partner abhandengekommen sind, sei es, weil Partnerschaften in andere Kontinente aufgebaut wurden.

Von den Partnerschaften des Kreises ist aktuell nur der Austausch mit Kiryat Ono in Israel mit Leben gefüllt, der von den Grünen auch ausdrücklich unterstützt wird. Insbesondere auch die Kreis-Partnerschaften innerhalb Europas existieren mehr oder weniger nur in den Namen der Sitzungsräume im Kreishaus.
„Da muss man schauen, ob da Chancen auf Wiederbelebung bestehen oder ob man sich neu orientieren muss“, so Reimund Butz.

„Dass Austausch und Partnerschaft gestärkt werden muss, ist für uns keine Frage. Wir hoffen auf einen breiten Diskussionsprozess über das „Wie“. Möglicherweise wäre es auch sinnvoll, das beim Kreis angesiedelte Europabüro personell zu verstärken“, so Reimund Butz abschließend, „Da gibt es viel zu tun. Wir hoffen, den Stein ins Rollen zu bringen.“


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