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09.04.2021 | Rubrik: Presse | Thema: Verschiedenes | Stichwort: Kommunalwahl, Kreistag, Opposition

Grüne: Oppositionsführung mit hoher Motivation

Am Ende hat es nicht ganz gereicht. Die Koalition aus CDU und SPD im Kreis Offenbach wird weitermachen. Trotzdem gaben sich die Kreisgrünen auch nach den Sondierungsgesprächen mit der CDU selbstbewusst und kämpfen weiter für ihr Hauptthema: den sozial-ökologischen Wandel.
„Wir werden hoch motiviert als führende Kraft der Opposition für unsere Ziele werben und maßgeblich den Klimaschutz in den Focus der Kreistagspolitik stellen“, ist sich die frisch gewählte Doppelspitze der grünen Kreistagsfraktion, Marlies Schefer und Robert Müller einig, „Und dabei werden wir fair und konstruktiv mit allen demokratischen Kräften zusammenarbeiten.“

„Wir hatten gute Gespräche in angenehmer Atmosphäre mit der CDU und sind überzeugt, dass wir gemeinsam einiges hätten erreichen können“, so Marlies Schefer und Robert Müller weiter. Beide bedauern, dass die Entscheidung für die bisherige, erheblich geschrumpfte Koalition gefallen ist. „Gerade für einen klimafreundlichen Verkehr und den Ausbau der Schulen gab es Schnittmengen, die vielversprechend waren“, betont Marlies Schefer, „Bedauerlich, dass diese nun nicht gemeinsam weiterentwickelt werden.“

Zu insgesamt drei Gesprächen hatten sich die Sondierungsteams von CDU und Grünen getroffen. Dabei hatte die Umweltschutzpartei besonders die Themen Klimaschutz, Verkehrswende, Schule und Bildung, Frauenförderung, Bauen und Wohnen sowie die Initiative, den Kreis als sicheren Hafen auszuweisen, auf die Agenda gesetzt. Entlang dieser Gebiete aus dem Wahlprogramm werden auch künftig die politischen Initiativen gestartet werden.

Von Seiten der SPD gab es keine Bereitschaft für entsprechende Gespräche mit den Grünen.

Hinsichtlich des von der CDU in den Gesprächen gewünschten Pairings wird es von den Grünen keinen Freifahrtschein geben, aber Kompromissbereitschaft, wenn Krankheit oder andere schwerwiegende Gründe Abwesenheit von Mitgliedern der Koalition bedingen. „Das gehört für uns zu einem fairen Umgang miteinander, den wir genauso von den anderen demokratischen Fraktionen erwarten“, unterstreichen Marlies Schefer und Robert Müller.


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